Samstag, 5. September 2009

Wo is'n der Tim?

Tjaaaa, der is im Urlaub! Naja, inwiefern es Urlaub wird, das seh ich dann.
Ich bin in Cefalu, Italien, betreue einen 47 jährigen Autisten, der in Urlaub wollte (seine Mutter kann altersbedingt nicht mehr).
Aber keine Angst, lang bin ich nicht weg :) Am 17.9. bin ich frühmorgens wieder hier und dann gehts ab, dann wird endlich mit Anja die Wohnung renoviert :D

Für alle, die es nicht wissen: Ich zieh um bzw. bin es fast schon (zumindest hab ich die Sachen rübergeräumt). Anja und ich ziehen in eine 3,5ZKB-Wohnung mit 85m² im Heidelberger Rohrbach, das wird bestimmt seeeehr geil :D

So, das solls gewesen sein, endlich mal wieder geposted, puh ^^ Aber ich glaub, dass ich den Blog dann nochmal schlussendlich sicher und dann ausm Netz nehm oder so...

Guuuuude!!! (und bis bald ^^)

Samstag, 9. Mai 2009

Und wieder Normalzustand

So, die K-Rings-Brothers sind rechts wieder rausgenommen, die waren da jetzt lang genug ;-)

Gibt nicht viel Neues, das Semester plätschert vor sich hin und sonst tut sich auch nix...

Äh jo...genau, das war's schon wieder ^^ Werde dann irgendwann mal sämtliche posts rauskopieren und als PDF speichern oder so, dass ich das dann einfach mal alles so hab. Genau.

Danke für's Zuhören :D

Donnerstag, 23. April 2009

Was is des rechts denn?

Jau!

Ich mal wieder! Nachdem es net wirklich viel zu berichten gibt von mir (ok, gestern hat mein Fachpraktikum Mathe begonnen, in 2 Wochen unterrichte ich), hab ich mir überlegt, stell ich wenigstens mal das Widget der K-Rings Brothers für ein paar Tage auf meinen Blog.
Warum? Nun, die kommen auf die PH Party (was jetzt nicht der Hauptgrund ist), hauptsächlich aber, da ich euch, liebe Blogleser, mal auf die 3 Odenwälder Jungs aufmerksam machen wollte ^^ Ich find das Lied "Sound of the Forest" genial! Sehr angenehm zum anhören q:^)

Hab mir vorhin auch direkt mal die CD bestellt - junge Künstler muss man unterstützen!

Jo, sonst nich viel, um 12 gehts in die Unität bis 4, aber ab nächster Woche is der Donnerstag dann von 10-18 Uhr durchgehend vollgepackt.

Adieu ^^

Donnerstag, 9. April 2009

Urlaub auf Kreta gewinnen?

Guten Morgen!

Heute bin ich mal wieder in egoistischer Mission unterwegs ^^

Und zwar möcht ich bei nem Gewinnspiel teilnehmen. "Toll, Tim!" denkt sich vielleicht der ein oder andere. Aber warum schreib ich das denn hier? Tja, bei tourist-online.de gibt es derzeit ein Gewinnspiel für blogger, deren Blog schon seit mindestens 2008 besteht. Das tut meiner, hier ein Häkchen.
Ferner sollte man mehr als 10 Beiträge geschrieben haben, hier auch ein "check".
Zu guter letzt muss Google einen kennen - das tut es, dritter Haken!

Und alles, was man tun muss, um einen der beliebten 3653 Gutscheine zu gewinnen, ist kurz darüber zu bloggen!
Ach, ich hab ja noch gar nicht erzählt, WAS man da gewinnen kann: Es ist ein Gutschein für "eine Ferienwohnung [auf Kreta] und ermöglicht die mietfreie, zehntägige Unterbringung von bis zu vier Personen." (Quelle)

Und jetzt drückt mir die Daumen ^^ Vielleicht nehm ich euch ja mit? ;-)

/Update: Das ging mal schnell, ich hab den Gutschein schon bekommen :D Wer kommt mit? ^^
/edith: der erste Platz is schon weg :D

Mittwoch, 1. April 2009

Der Reisetim

Da derzeit nich viel passiert in meinem Leben, wollt ich euch wenigstens daran teilhaben lassen, dass ich schon in 7% der Länder dieser Erde war. Juchhu. ;D












Toll, or?

Donnerstag, 26. März 2009

back to the roots

nur ganz kurz noch was: das vorherige Layout hat mir dann doch nicht so zugesagt, daher jetzt doch wieder zurück zu meinem alten Layout, das, welches ich eigentlich die ganze Zeit schon hatte :)

Endlich ist er da: Der Abschlussbericht

Lange hat es gedauert, aber jetzt hab ich mal so ein bisschen was niedergeschrieben. Viel Spaß beim Lesen :-)

Ich habe es gemacht. Ich, nicht jemand für mich, sondern ich. So richtig bewusst ist mir das erst jetzt geworden.

Der Wunsch nach Neuseeland zu gehen entstand zum ersten Mal nachdem ich Herr der Ringe gesehen habe. Diese Landschaft, diese Diversität und das alles auf so kleinem Raum – wow. Ich wollte mehr erfahren. Aber wie erfährt man mehr über ein Land? Tausende Reiseführer kaufen und angucken, Bildbände durch wälzen und dann doch nur merken, dass die Fotos an besonders schönen Tagen geschossen wurden, retuschiert wurden und und und. So lernt man doch kein Land kennen.

Also war klar, dass ich direkt hinreisen müsste. Das English-Department an der PH verlangt von uns Englischstudenten, dass wir mindestens 3 Monate „abroad“ waren. Für mich stand nun also die Frage im Raum: Wo will ich hin? Groß Britannien? Nein, zu nah. Amerika? War ich schon zweimal, für ein halbes Jahr wollte ich da auch nicht hin. Australien? Hm…nein, riesen Kontinent, in der Mitte nur outback. Also musste es Neuseeland sein.

So richtig wurde mir das ganze aber auch erst jetzt bewusst, das, was ich da gemacht habe und wie ich überhaupt da hingekommen bin. Im Januar 2008 begann die Planung, ich habe mich informiert, habe meine Bewerbung abgeschickt (wobei wohl von vornherein klar war, dass man genommen wird – sofern man zahlungsfähig ist) und dann, als ich wusste, dass ich genommen (*hust*) bin, meinen Flug gebucht. Die Zeit verging, aus 100 Tagen bis zum Abflug wurden 50, aus den 50 10 und plötzlich trennten mich nur noch wenige Stunden von 30 Stunden Luft und Aufenthalt in London und LA, bevor ich in Neuseeland ankommen würde.

Wider Erwarten habe ich bei meiner Abschiedsparty keine einzige Träne vergossen. Zwar gab es eins, zwei Momente, in denen mir die Tränen in den Augen standen, doch so richtig hat's da keinen Schalter umgelegt an dem Tag. Das kam erst am Tag der Abreise. Ich war schon die ganze Zeit vor dem Abflug (mindestens einen ganzen Monat, wenn nicht sogar zwei) nicht mehr ganz auf der Höhe – ich hatte zu vielen Dingen keine Lust, habe mich ausgepowert gefühlt…und wollte einfach gar nichts. Wohl meine ganz eigene Art des Drauf-Vorbereitens.

Am Flughafen passierte es dann – meine Eltern, mein Bruder und ich liefen zur ersten Kontrolle, dort, wo sich unsere Wege trennen würden. Wir liefen und ganz plötzlich schossen mir geschätzte 500 Hektoliter Tränen in die Augen, ich habe mich nur nach hinten umgedreht und bin meiner Mutter in die Arme gefallen. Nach einigen vielen Tränen allerseits habe ich mich dann wohl oder übel losgeeist und bin zu den netten Damen gegangen, habe 3 mal tief durchgeatmet, nicht nach hinten geschaut und mich auf den Flug gefreut.

Dieser verging auch ganz gut, ich lernte eine nette Österreicherin kennen, wir unterhielten uns und so war’s dann nicht ganz so schlimm – außer der Flug von LA nach Auckland … ich saß hinter einem Basketballspieler, der ungefähr 3 Meter groß gewesen sein muss. Auf jeden Fall war der Herr so nett, seinen Stuhl nochmal um ein paar cm weiter nach hinten zu lehnen, sodass ich noch weniger Platz hatte als ich sowieso maximal hätte haben können. Äh ja. Nun gut, dies galt es zu überstehen.
Um 5.30 Ortszeit kam ich pünktlich in Auckland an. Nachdem ich mein Gepäck hatte, musste ich noch kurz durch eine Kontrolle, wo die guten Kerle wissen wollten, ob ich meine Wanderschuhe, die ich dabei hatte, denn auch schon richtig benutzt hätte. Hatten wohl Angst, dass ich denen irgendwas einschleppe. Ich hab sie zum Glück immer nur auf der Straße oder auf Feldwegen benutzt – keine Gefahr!

Was für mich die ersten Tage wirklich schwer war, war zu lernen, dass ich auch manchmal einfach warten muss. Ich kam hin, hatte immerhin schon mein richtiges Zimmer, aber mehr auch nicht – kein Internet, kein Handy, riesen Jetlag. Aber was will man auch erwarten? Ich kam an einem Samstag um 5.30 Uhr morgens an! Zum Glück half mir Bina, eine von den Residential Assistants, bei dem ganzen Sums, sprich Einschreiben, zum international office zu gehen und vor allem Internet zu bekommen! Zwar dauerte das auch nochmal ein bisschen, bis ich es dann endlich hatte (mein eigenes W-LAN in meinem Zimmer), aber bis dahin kam ich ganz gut damit zurecht, dass ich über die Unirechner online gehen konnte. Ist wirklich krass, wie abhängig ich davon geworden bin.
Nicht online zu gehen = Nicht in Kontakt treten.
Wobei für mich das online Gehen sehr wichtig war, da ich via Skype mit Deutschland telefonieren konnte – für 3€ im Monat! Außerdem natürlich, damit ich sofort allen über meinen Blog mitteilen konnte, wenn es was Neues gab. Sein es Bilder, Videos oder einfach nur Text – ich wollte euch ja teilhaben lassen an meinem Leben bei den Kiwis!

Was in den folgenden Monaten passierte, das habt ihr ja größtenteils bildschirmnah miterleben können. Ich habe wie ein Weltmeister gebloggt, immer schön Bilder hochgeladen und Videos gemacht. Das war sowohl für euch als auch für mich gut. Denn dadurch hatte ich das Gefühl, nicht ganz so weit weg zu sein. Ihr konntet euch meine Videos angucken, saht den Tim, wie ihr ihn kennt. Durch eure ganzen Postkarten war’s nochmal schöner. Ich hab mich bei jeder einzelnen Karte gefreut wie ein Schneekönig! Zwar haben manche etwas länger gebraucht, bis sie ankamen, doch wenn sie dann da waren, war die Freude umso größer.

Es wird ziemlich viel über NZ gesagt, es sei ein schönes Land mit einer wunderschönen Landschaft. Das stimmt auch wirklich. Sommer, Winter, saftige grüne Wiesen und Gletscher können nirgendwo sonst so nah bei einander sein.
Was mir jedoch etwas missfiel war die „Kommerzialisierung“ Neuseelands. Du kommst irgendwo hin, denkst dir, du siehst Natur, aber was ist bei den „main-spots“? Ein Lookout-Point, dass du ganz nah mit dem Auto dran fahren kannst, kurz aussteigen, Foto machen und wieder einsteigen kannst, du musst kaum mehr laufen. Natürlich haben wir auch viele dieser Lookout-Points genutzt, das möchte ich keinesfalls bestreiten. So sind wir doch mittlerweile eigentlich alle! Das, was wir serviert bekommen, nehmen wir natürlich gerne.
So gab es auch den ein oder anderen Tag, an dem wir uns ärgerten, dass wir kein Handynetz hatten – und das, wo wir doch in einem Nationalpark waren! Tja, schon der helle Wahnsinn, wie abhängig man sich von so Manchem machen lässt. Natürlich war es nicht der blanke Horror für uns, hatten wir mal keinen Empfang, wir haben es auch oft einfach aus Spaß gesagt, aber irgendwo pfeift doch aus den Scherzen manchmal auch die Wahrheit ;-).

Die Souvenirshops waren leider auch oft recht gleich. Es war also oft so, dass du überall gleiche Postkarten bekamst (von den wichtigsten Spots Neuseelands nun mal), z.B. in Invercargill (südliche Stadt auf der Südinsel) Karten von Auckland etc. . Klar, irgendwo voll gut für die, die nicht nach oben kommen, aber naja…Ihr versteht schon, was ich meine.

Je näher das Ende meines Aufenthaltes rückte, desto mehr Heimweh bekam ich. Ich freute mich auf das gute deutsche Essen, auf deutsches Brot (!!!!!), vor allem aber auf Familie und Freunde. Damit kam aber auch gleichzeitig eine leicht negative Einstellung gegenüber Neuseeland bzw. dem, was ich dort erlebt habe. Ich wollte einfach nur noch weg, wollte zu dem, was mir bekannt war, weg von dem Unbekannten – irgendwo auch etwas feige. Aber ich denke, dass es vielen so geht, dass sie sich nach einem längeren Auslandsaufenthalt auch nach dem eigenen Heim sehnen, auf das Gewohnte freuen.

Es hat bei mir wirklich geschlagene zwei Monate gedauert, bis ich erst mal verstanden habe, was ich da eigentlich von Juli bis Dezember 2008 gemacht habe. Ich war so weit weg. In Neuseeland, man!!! Verdammt weit weg!!!!! Alleine, ohne Freunde!
Doch Freunde habe ich da schnell gefunden, zum Glück! Am Anfang dachte ich noch „Oh mein Gott, was machst du nur, wenn du niemanden findest und die ganzen fünf Monate ein Einzelgängerdasein pflegen musst?“, doch besonders dank Padi, Anke und Karo wurden es wunderschöne fünf Monate.
Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal raus an Padi. Wir haben es immer mal nicht ganz leicht miteinander gehabt, doch waren wir immer für einander da, schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, Padi schon länger zu kennen. Wir vertrauten uns vieles an, trösteten uns, wenn es was zu trösten gab oder lästerten einfach mal nur über unsere Mitbewohner :D
Ganz besonders süß fand ich die Aktion von Padi und Anke, als meine Beziehung beendet war und mir die beiden ein „Beziehungsende-Survival-Package“ schenkten. Danke nochmal.

Ich habe in diesem halben Jahr wirklich sehr viel für mich und über mich gelernt. Ich bin gewachsen, sehe Dinge klarer und realistischer, bin vielleicht nicht mehr ganz so schüchtern wenn es um Unbekanntes geht (ja, auch wenn ihr es nicht glaubt, aber auch der Tim ist schüchtern!!) und ich kann vor allem von mir sagen „Ich hab es getan!“ Ich bin vielleicht auch etwas selbstständiger geworden, in dem Sinne dass ich auch mal meine Meinung laut ausspreche anstatt sie für mich zu behalten, also quasi „öffentlich Stunk zu machen“.
Das ist gut, denn das war so langsam mal nötig.
Nach Neuseeland will ich auf jeden Fall nochmal. Am besten für eine längere Zeit (zwei Monate?) mit Motorrad, Frau und Freunden und dann Nord- und Südinsel nochmal abfahren. Geil.

Mittlerweile gehören Auslandsaufenthalte zum Studium ja schon fast dazu wie das Erstsemesterwochenende, aber trotzdem muss man sich immer vor Augen halten, was man da eigentlich gemacht, erreicht und gewonnen hat.


Ich bin stolz auf mich.